~ Happiness ~
Is just a Teardrop away

Sport - und das Gegenteil davon

Im Frühjahr war ich total motiviert. Ich wollte endlich wieder so richtig Sport treiben, etwas tun, was ich seit Jahren nicht mehr getan hatte.

Ich begann zu joggen und baute sogar etwas Kondition auf. Dann kam ein Sturz mit Hund und Fahrrad, der mich wochenlang außer Gefecht setzte, weil ich mir die Ferse extrem geprellt hatte. Und als wäre das nicht genug, kam ein fieser Tennisarm und eine Sehnenprellung im rechten bzw. linken Arm hinzu.

An Sport war also nicht zu denken. Jetzt geht es mir wieder halbwegs gut, zumindest so gut, dass ich am Montag und heute walken gehen konnte und am Montag endlich wieder ins Fitnessstudio gehen werde.

Ich freu mich darüber, schon allein darüber, dass ich meinen inneren Schweinehund endlich wieder überwunden habe. Der hat mir lange im Weg gestanden.

Was mich jetzt eventuell ausbooten könnte ist ein sympathisch-freundliches Karpaltunnelsyndrom, das heute festgestellt wurde. Ich freu mich riesig drüber. Das einzige, was man dagegen tun kann, ist eine OP, die mich dann drei bis vier Wochen außer Gefecht setzt und das is definitiv nicht drin.

Ich werd jetzt lernen müssen, damit irgendwie zu leben. Ich war lediglich davon ausgegangen, dass ich mir nen Nerv eingeklemmt habe. Aber irgendwie scheint dies der Sommer der gesundheitlichen Volltreffer zu sein. Solange es geht, werde ich jedenfalls versuchen, dieser OP zu entgehen und mein Leben so zu leben, wie ich es will.

3 Kommentare 23.9.09 18:07, kommentieren

Chefs und andere Katastrophen

Mein Chef ist ja einer meiner persönlichen Lieblingsmenschen (ironisch gemeint).

Heute brachte er den absoluten Brüller. Wir haben einiges an Arbeit, dass bis zum 30.09. erledigt sein muss. Ich renn also seit Wochen den betreffenden Leuten hinterher, damit ich alles an Unterlagen zusammen bekomme, um rechtzeitig fertig zu werden. Ich hab auch fast alles da.

Eröffnung des Chefs heute: Ich bin bis zum 30. weg! 

Ja geile Nummer, wenn einer von uns popeligen Angestellten das gewagt hätte, dann wär aber die Kacke am Dampfen gewesen. Aber so richtig. Aber Mr. Chef kann ja Urlaub machen, wann es ihm (oder besser seiner Frau) lieb ist. Scheißegal, ob da teilweise richtig Geld dran hängt. Und wer wird am Ende wieder angebrüllt? Genau, die dummen Angestellten, die sind ja schuld. Ich könnte so dermaßen kotzen.

Ich werd hübsch fein alle betreffenden Mandanten am 30. zu uns ins Büro bestellen und auf den Chef hetzten. Das soll er denen erklären, nicht ich.

 

Das geilste war jedoch, dass er mir dann heute morgen um halb Neun eröffnete, dass ich mal eben in aller Hetze drei Fälle fertig machen muss, weil er da Nachmittags hin will. 

Himmel! Bin ich Jesus? Nein, bin ich nicht. Im Endeffekt hab ich heute neun Stunden durchgearbeitet und bin fertig mit Schuh und Strümpfen. Dafür verdiene ich eindeutig nicht genug!!!

1 Kommentar 16.9.09 18:35, kommentieren

Igel und andere Viecher

Mir ist grad in meinem Garten ein kleiner Igel über die Füße gelaufen. Sowas von niedlich.

 

Und das brachte mich auf mein heutiges Blogthema "Tiere und Kinder und was sie voneinander wissen". Ich bin also mal wieder hochphilosophisch :D

 

Ich bin ein Landkind, auf dem Land groß geworden und verlassen hab ich es immer nur für wenige Monate zum Studium. Ich bin mit Tieren aller Art aufgewachsen und für mich ist es auch heute normal, mal einen Igel zu sehen, oder den Schwalben bei ihren Flugkunststücken zuzusehen.

Für viele Kinder in meiner Umgebung ist das gar nicht normal und das entsetzt mich persönlich immer ein bisschen ^^

Ich möchte gern, dass meine Kinder aufwachsen dürfen wie ich, mitten in der Natur und umgeben von allen möglichen Tieren, seien es Haustiere oder Wildtiere in Wald und Feld.

Was hab ich als Kind nicht alles schon an Wildtieren im Wald gesehen? Rehe, Hirsche, Füchse, Dachse, Waschbären, Wildschweine ... hier in der Nähe gibts sogar Luchse und Wölfe (die hab ich allerdings noch nicht zu Gesicht bekommen ) Viele seltene Vögel nisten hier noch und ziehen ihre Jungen groß. Für mich ist diese Welt hier ein kleines, noch nicht ganz perfekt funktionierendes Paradies.

1 Kommentar 15.9.09 18:52, kommentieren

Auswandern

Eine flüchtige Bekannte von mir wird nächste Woche auswandern. Ab. Weg. Auf und davon. Nach Costa Rica. Einfach so.

Sonntag verkauft sie ihr Auto, Montag sehen wir uns noch mal und dann ist sie weg. Wahrscheinlich für immer, denn im Gegensatz zu den Auswanderen aus diesen tollen Soaps ist sie organisiert und hat das voll durchgeplant, hat schon nen Job und ne Wohnung und alles was der Mensch so braucht.

Ich bin neidisch. Unglaublich neidisch sogar. 

Manchmal würde ich mein hiesiges Leben gern hinter mir lassen und einfach verschwinden. Weg von hier und irgendwo anders hin.

Aber ich glaube, wirklich durchziehen könnte ich das nicht. Ich würde für mein Leben gern nach Neuseeland gehen, das ist seit gut 20 Jahren mein Traum (ja, schon vor den Herr der Ringe Verfilmungen, da hat noch nicht mal Peter Jackson sonderlich intensiv daran gedacht.). Aber 1. würd man mich in Neuseeland wegen meines Übergewichts nicht reinlassen und 2. wüsste ich nicht, was ich da machen sollte. Ich hab keinen sonderlich allgemein nützlichen Job. Ich habe täglich mit Steuern zu tun, aber nur mit deutschen, von neuseeländischen hab ich keine Ahnung. Also würd man mich da auch nicht brauchen. Und im Servicebereich, wo die Leute suchen, bin ich auch gesundheitlichen Gründen nicht einsetzbar.

Es wird also wohl ein ewiger Traum bleiben. Manchmal bereue ich es, gleich eine Ausbildung gefunden zu haben nach dem Abi. Wäre das nicht der Fall gewesen, wäre ich rumgereist. Ein Jahr lang, Australien, Neuseeland, Seychellen. Ich trauere dieser Chance bis heute nach. Inzwischen bin ich zu alt, um sowas zu machen. Jedenfalls so einfach so. Vielleicht, in ein paar Jahren, ein paar Wochen Urlaub. Mehr wirds wohl nie werden.

 

Chance verpasst.

14.9.09 22:07, kommentieren

Verwunderung

Ich wundere mich grad über mich selbst. Da blogge ich wochen-, ja monatelang gar nichts und heute fließt es nur so aus den Fingern. Ich hab keine Ahnung, woran es liegt. Vielleicht nur daran, dass ich heute an die Teekiste gelangt bin.

 

Aber ich hab mir heute etwas geschworen. Ich werd versuchen, jeden Tag eine Kleinigkeit zu posten. Nicht solche Monsterblogs wie heute, aber ein paar Sätzchen, jeden Tag ein bisschen. Dampf ablassen, Gedankenmüll abladen und Freuden teilen. Einfach so, zur geistigen Entlastung für mich.

Mal sehen, ob ich es durchhalte und ob es das bringt, was ich mir davon erhoffe. Ich bin wirklich sehr gespannt.

14.9.09 21:50, kommentieren

Musik - Gefühlstransport?

Ich hab gerade einen Blog angeschaut, bei dem im Hintergrund ein wunder, wunderschönes Klavierstück lief.

Traurig, melancholisch und trotzdem irgendwie lebensbejahend. 

Es ist komisch, wie sehr mich Musik immer wieder in ihren Bann zieht. Vorhin, als ich mit dem Hund los war, hat mich Mikas "Relax" in eine total euphorische Stimmung versetzt, ich bin mit Sam gerannt, hab gelacht und war einfach glücklich. Die Welt war in dem Moment einfach in Ordnung.

Jetzt hab ich dieses Klavierstück gehört und bin gleich wieder viel nachdenklicher, viel ruhiger, viel trauriger ... ja, wobei ich nicht traurig an sich bin, aber die Euphorie von vorhin ist wieder fort.

 

Und so geht es mir so oft. Musik kann mich von einer Minute auf die andere in eine vollkommen andere Stimmung versetzen. Musik kann unglaublich tröstend sein, wenn ich traurig bin, oder einfach ein Ausdruck meiner guten Laune.

Musik ist etwas, das mich tagtäglich begleitet, immer wieder ein einer neuen Form. Ich kann nicht ohne, nicht mal beim Lesen und manchmal verfluche ich mich dafür, dass ich nie ein Instrument richtig spielen gelernt habe. Ich kann ein paar Sachen ein bisschen, aber nichts wirklich, weil ich einfach zu faul war. Und das Singen? Ich singe für mein Leben gern und ich glaube sogar, es verhältnismäßig gut zu können, aber meine Stimme ist nicht geschult, ich bin nicht geübt und mir fehlt es an Selbstvertrauen, mehr aus all dem zu machen, obwohl ich es so gern würde. Aber das hält mich nicht davon ab, bei jeder Gelegenheit, wenn ich für mich allein bin, zu singen, was das Zeug hält

14.9.09 21:41, kommentieren

Menschen!

Es gibt jetzt hier bei mir Kategorien. "Menschen" ist eine davon.


Warum "Menschen"? Weil ich tagtäglich viel und oft mit Menschen zu tun habe.

Manche mag ich, wenige liebe ich, einige mag ich nicht.  Und um all diese Menschen (und ab und an vielleicht auch Tiere ) soll es in dieser Kategorie halt gehen.

 

Es gibt nur wenige Menschen, die ich aktuell als meine Freunde bezeichne, vor einiger Zeit habe ich mich sehr eingekapselt und das leider noch nicht endgültig überwunden, aber ich bin dabei.

Ein paar dieser Freunde kenne ich erst seit kurzer Zeit und doch sind sie mir unglaublich wichtig geworden. Ein paar dieser Leute habe ich hier schon erwähnt und sie werden immer wieder auftauchen. Eben weil sie mir so wichtig sind, weil ich sie so gern habe und weil sie ein Teil meines Lebens geworden sind.

 

Der wichtigste Teil meines Lebens ist meine Familie, meine Eltern, meine  Großeltern, mein kleiner Bruder. Sie sind mein Halt an allen Orten. Egal wo ich bin, auf meine Familie kann ich bauen, immer! Und ich bin froh, dass ich eine Familie habe, die noch so intakt ist und die so zusammenhält. Ich hab euch lieb!

 

 Aber auch meine Freunde, die vier Leute direkt um mich herum und die Leute von weiter weg. Ihr seid mir unheimlich wichtig, ihr seid ein Teil meines Lebens geworden, ohne den ich nicht mehr leben kann und auch wenn nur ein Bruchteil dieser Menschen das hier liest, ändert das nichts an der Tatsache.

Insbesondere muss ich hier Kit und Merle nennen. Meine Mädels, ohne euch wär die Welt nur halb so bunt und nur ein viertel so lustig. Ich bin unglaublich froh, euch gefunden zu haben und ich lass euch auch nicht mehr weg. Wir sind ein Team und das werden wir auch noch lange Zeit sein. Lasst euch bloß nicht einfallen, aus meinem Leben zu verschwinden, ich weiß, wo eure Häuser wohnen Ich hab euch unglaublich gern und kanns oftmals gar nicht so sehr zeigen, wie ihr es eigentlich verdient hättet. Ich hoffe, ihr wisst es auch so.

 

Menschen sind den ganzen Tag um mich herum, manche mag ich, einige wenige liebe ich, manche mag ich nicht. Oft wäre ich froh, wenn niemand da wäre, manchmal vermisse ich andere umso mehr.

Das Zusammenleben mit Menschen ist niemals einfach, Kompromisse muss man immer eingehen, egal, worum es geht. Aber das macht auch den Reiz der Welt aus, wie langweilig wäre sie, wenn wir alle das gleiche wollten und dächten?

14.9.09 21:11, kommentieren