~ Happiness ~
Is just a Teardrop away

PANIK

Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass Bewerbungen so nervenaufreibend sein können.

Ich hab mich gestern, wie gefordert per Mail, auf eine Stelle in Hamburg beworben. Grad komm ich nach Hause, will noch mal auf die Stellenbeschreibung gucken und sehe voller Panik: "DAS DING IST WEG!"

Schon ging's los, hyperventilieren, hektisch rumhüpfen, Mailfach prüfen. Da war aber nur die breits gestern eingegangene Bestätigung drin, dass meine Bewerbung eingegangen sei. Mehr nich. Und da stand drin, ich solle mich gedulden ...

Ey verdammt, ich hab da jetzt grad überhaupt keine Geduld, der Job war einfach perfekt! Das, was ich will! Ich MUSS einfach wissen, was da jetzt ist und ich kriegs nicht raus, ich könnt heulen.

1 Kommentar 29.9.10 16:54, kommentieren

Glück gehabt

Meine Ergebnisse sind da. Ich hatte nur ein normales Muttermal. Ich hab vor Erleichterung geheult.

Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich im Moment nicht weiß, wo mir der Kopf steht. Ich werde demnächst erstmal zum Hautarzt und meine ganzen Leberflecke durchchecken lassen. 

Wo ist oben? Wo ist unten? Wo ist Normalität? Ich finde die im Moment einfach nicht wieder. Die drei kleinen Worte haben mich vollkommen umgehauen.

1 Kommentar 2.4.10 19:15, kommentieren

Drei Worte

Drei kleine Worte können so unendlich viel verändern.

Ich habe mir letzte Woche ein Muttermal am Kinn entfernen lassen, weil das nicht mehr ganz normal war.

Meine Oma hat zwei Tage vorher eine kleine Geschwulst am Arm herausgeschnitten bekommen. Heute kam ihre Diagnose: Es ist Krebs.

 

Hautkrebs - nicht unglaublich aggressiv, aber trotzdem Krebs. Ich habe Angst vor dem Fäden ziehen morgen - obwohl die mich sicherlich auch angerufen hätten, wenn etwas gewesen wäre.

 

...Aber die Angst bleibt...

1 Kommentar 30.3.10 22:53, kommentieren

Kopfhörer und andere Katastrophen

Ich höre ja wirklich sehr viel Musik. Und auch sehr viel Musik, wenn ich mit den Hunden unterwegs bin. Also mit dem Mp3 Player und mit Kopfhörern.

Allerdings gehe ich mit meinen Kopfhörern meistens nicht unbedingt sonderlich sanft um, sodass ich recht häufig neue brauche.

Meine langlebigsten waren welche von Sennheiser. Die hatten eine tolle Klangqualität und haben wirklich sehr lange durchgehalten. Leider hatten die einen "Schonbezug" aus  Stoff, der bei meiner unsanften Behandlung einen echten Nachteil hatte. Das Kabel knickte sich immer an einer bestimmten Stelle und irgendwann kam es dann durch den Stoff durch und ging nicht wieder zurück. Es war also ein permanenter scharfer Knick im Kabel. Es dauerte gar nicht lange, bis das Innenleben durchkam. Ich habe sehr um diese Hörer getrauert. Denn sie waren toll und nicht ganz billig.

Danach habe ich mich dann mit den "inklusive"-Hörern von Apple begnügt. Ich hab ja schließlich keinen Goldesel. Die Dinger taten ihren Dienst, aber der Klang war häufig wirklich fragwürdig. Gerade, wenn ich dann mal im Zug ein Hörspiel/-Buch gehört habe.

Heute hab ich einen Schlussstrich unter Apples Hörer gezogen und mir neue gekauft. Für elf Euro. Also keine teuren. Von Philiphs. Und ich bin baff, wie gut die sind. Da sieht man es mal wieder: gute Qualität muss nicht immer unbedingt fürchterlich teuer sein. (Auch wenn sie an die Sennheiser dann doch nicht ranreichen )

 

Und die anderen Katastrophen? Autofahrer!!! mit mindestens drei Ausrufezeichen.

Kaum scheint die Sonne wieder, ist jeder der Meinung, das Licht am Auto sowieso vollkommen überbewertet wird und außerdem ist ja Tag, da brauch man kein Licht. Wie ich diese Einstellung hasse. Gestern hätte es kurz vor mir beinahe gekracht, als ich nach Hause fuhr. Wenn ich abends nach Haus fahre, muss ich in Richtung Westen und dann steht die Sonne schon tief. Ich muss direkt auf ein Waldstück zu, in das die Sonne NICHT reinscheint. Und die Idioten, die aus Westen kommen (vorzugsweise im schwarzen oder dunkelblauen Audi/Mercedes/BMW), haben natürlich KEIN Licht an, is ja noch hell draußen. Das man die bei der blendenden Sonne schlicht nicht sehen KANN, wenn sie ohne Licht fahren (das ist mit schon schwer genug), da denken die offensichtlich überhaupt nicht drüber nach. Und da die Strecke für Schleicher berühmt ist, überholt man dort auch schon mal - ich kann die Beinaheunfälle der letzten drei Wochen schon gar nicht mehr zählen. Dabei wäre es so einfach, die gleich von vornherein komplett zu vermeiden. Einfach Licht an. Aber die eigene Sicherheit ist ja eh egal - zumindest dem durchschnittlichen deutschen Autofahrer.

 

1 Kommentar 9.3.10 19:19, kommentieren

162

162
 
Das ist die Menge der Bücher, die hier rumliegen und darauf warten, von mir gelesen zu werden.
Das erschreckt mich. Ich wusste, dass es viele sind, aber bis zu diesem Moment, indem ich sie gerade gezählt habe, wusste ich nicht WIE viele es sind.
 
Ich lese unglaublich gerne, daran hat sich nichts geändert. Erst heute morgen hab ich in knapp anderthalb Stunden 200 Seiten gelesen. Und es macht auch weiterhin Spaß. Aber wenn man weiß, wie viel da noch vor einem liegt und weiß, dass es noch mindestens genauso viele Bücher gibt, die man gerne hier rumliegen hätte. Wann zum Kuckuck soll ich das alles schaffen?
 
Wenn es nach mir geht, würde ich den ganzen Tag nur lesen - aber leider hat mein Arbeitgeber und auch mein Konto was dagegen. Aber schön wäre es, wenn ich jeden Morgen aufwachen könnte und einfach nur zu meinem Buch greifen müsste. 
 
Kann man mit sowas auch Geld verdienen? Dann bewerb ich mich sofort. 
 
Aber jetzt sollte ich mich jetzt mal an die 162 machen - ich geh dann mal lesen. :-)

3 Kommentare 27.2.10 15:39, kommentieren

Daisy und der Schnee

Heute morgen hat es getaut. Wir hatten hier zwischenzeitlich schon mal Plusgrade heute. Auch heute Mittag hat sich von Daisy noch kein Flöckchen gezeigt, nur windig war es ein bisschen.

 

Aber wehe, man lässt mal eine Weile den Blick vom Fenster weg. Gerade war ich, bzw. wollte ich, kurz mit dem Hund raus, nur um festzustellen, dass inzwischen gut 3 cm Neuschnee da auf meiner Treppe herumliegen.

Wo kommen die bloß her? Als es noch hell genug war, fisselte es ein bisschen, das konnte man kaum als Schnee bezeichnen und jetzt liegt da so viel - und es fisselt immer noch. Von dicken Flocken kann keine Rede sein. 

Daisy hat sich also klammheimlich durch die Hintertür doch bei uns eingeschlichen. Wie gemein. Ich dachte schon, ich käme um sie herum. Sogar für die Norddeutsche Tiefebene wurde inzwischen die Empfehlung ausgegeben, sich besser nicht auf die Straße zu wagen. Ich glaube, so lange ich lebe, hat es das hier noch nie gegeben.

Vielleicht schneit sie mich ja so ein, dass ich am Montag nicht zur Arbeit muss. Das wäre natürlich toll ;-) Mal sehen, was die Nacht so bringt. Ich muss jetzt erstmal Schnee schippen gehen

1 Kommentar 9.1.10 18:38, kommentieren

Lustlos

Die letzten Tage sind vor allem von einem geprägt: absoluter Lustlosigkeit.

Ich bin permanent müde, krieg die Augen kaum auf und könnte jederzeit sofort einschlafen. Es sei denn, ich liege im Bett natürlich.

 

Ich dachte immer, das heißt Frühjahrsmüdigkeit - das is noch ein paar Tage hin, mein lieber Körper.

1 Kommentar 8.1.10 22:13, kommentieren